Die prominenteste Möglichkeit, sein Forex Broker abzusichern, ist die sogenannte Stop-Loss Order. Das Prinzip ist ganz einfach Nachdem die Aktien an Wert verloren und sie im Rahmen des Kursverlustes ein bestimmtes Limit unterschritten haben, werden sie automatisch verkauft. Das schützt einen zwar nicht gänzlich vor finanziellen Einbüßen, dafür ist diese Variante ein ganz nützlicher Rettungsschirm, um allzu hohe Verluste schon vorab im Keim zu ersticken, sie also gar nicht erst möglich zu machen. Kurz gesagt: Durch eine Stopp-Loss Order werden die schlimmstmöglichen Konsequenzen bei rapiden Kursstürzen vermieden.

Absicherung mit Optionen

Wer sich mit einem Restrisiko zufrieden geben kann, für den aber auf alle Fälle die etwas halbgar wirkende Möglichkeit einer Stop-Loss Order nicht zufriedenstellend ist, der sollte zur Absicherung seines Forex Brokers zu Optionen greifen. Aber was genau sind eigentlich Optionen? Ganz einfach:  Optionen sind ein Instrument des Aktienhandels, bei dem es darum geht, den zukünftigen Preis einer Aktie oder eines Forex Brokers schon heute festzulegen.

Mit einer Option erwirbt man eine Aktie nicht direkt, sondern lediglich das Recht, diese später kaufen (Call-Option) oder verkaufen (Put-Option) zu dürfen. Somit weiß man, ohne die Aktie bereits gekauft zu haben, schon im Voraus, ob sich ein Finanzgeschäft voraussichtlich lohnt oder das Gegenteil der Fall ist.

So funktioniert die Absicherung in der Praxis

Aktien werden zu sogenannten Strikes an der Börse angeboten. Darunter versteht ein Börsenhändler den Ausübungspreis, zu dem diese an der Börse gekauft werden können. Für ein perfektes Forex Broker, muss also stets darauf geachtet werden, dass Aktien- und Optionspreis in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Soll heißen: Kauft man eine Aktie im Wert von 80 Euro, sollte der Preis der Option in einem ähnlichen Preissegment liegen. Anderenfalls drohen hohe Verluste beim Kurssturz. Verliert die Aktie nämlich an Wert, dann ist es in einem solchen Fall möglich, die Option wieder zu verkaufen und so den Verlust zu begrenzen.

Allerdings gibt es auch einen Haken: Keine Versicherung ist kostenlos, so auch nicht die mit einer Option. Wird eine Option vom Versicherer etwa mit 10% versichert, dann muss man als Besitzer einer Option diesen Prozentwert als Abgabe entrichten. Um also durch ein Forex Broker einen Gewinn zu erzielen, muss dieses mehr an Wertigkeit gewinnen als der Preis für den Ursprungsbetrag zuzüglich der Zahlung an die Versicherung.